ANTOINETTE VONLANTHEN
Artiste en arts visuels • Bützbergstrasse 33 • 4900 Langenthal • Tel. +41 62 922 23 45
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Kategorie: Kunstmalerin Langenthal

Vente d’art / Kunstverkauf / samedi 7.7.2018, Antoinette Vonlanthen, 4900 Langenthal

INVITATION À L’EXPOSITION ART-VENTE/EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG KUNSTVERKAUF
Samedi 7 juillet 2018 — heure: 11:00 – 18:00

Peintures à l’huile, collages, techniques mixtes, aquarelles et grande collection de dessins
Langenthal est facilement atteignable en train ou en voiture. Depuis la gare, vous marchez seulement 5-7 minutes.


Adresse de l’exposition

Antoinette Vonlanthen, artiste-peintre en arts visuels (Visarte)
Institut privé de Langue Française et d’Expression (ILFE)
dans l’ancienne villa de la fabrique de tissage
Bützbergstrasse 33, 4900 Langenthal CH

 

Anne à Payerne

Das Porträt steht im Vordergrund dieses Werkes. Um die Linie des Porträts hinterlässt die vorherige erstmalige gemalte Figur ihre Spuren. Sie umgibt den Körper des Mädchens wie eine Aura. Der nüchterne Ausdruck des Gesichts steht für die Reinheit der Kindheit aus. Der Mund besteht nur aus einem einzigen Strich, die Nase aus einem kleinen Punkt. Die runden und braunen Augenlider sind ebenfalls nur mit einem dünnen kurzen Strich gemalt, die gelbgrüne Farbe des Gesichtes erinnert einen Leinenstoff. Zwischen den Details des Gesichts, der klaren Formen des Körpers, der Farben des Hintergrundes, entstehen Tiefe und Spannung.

Das Spiel des menschlichen Daseins

Der obere Teil des Kleides, mit breiten durchsichtigen, milchigen Streifen, ist mit hellen gelben Tönen bestreut, die sich gegen unten verstärken. Einen grossen flachen Kragen, in dem sich rosarot mit hellblau vermischt, bedeckt die Schultern. In der Nähe der Arme trennt die dunkelblaue Farbe der Körper von dem roten Hintergrund. Das Mädchen wirkt wie ein Kind, das nicht gerne betrachtet wird. Ihre steifen Arme neben ihrem Körper passen sich dem weiten Kleid an. Das Mädchen trägt blonde Haare mit dunkelbraun gemischt. Sie sind Kinn lang und sind vorne länger als hinten.

Ein sprechendes Kunstwerk

In dieser künstlerischen Arbeit kommt die verborgene Kindheit zum Vorschein. Auch wenn das Mädchen steif steht, der Betrachter spürt seine eigene Geschichte. Der rote Hintergrund lässt seine Lebendigkeit erscheinen. Der Name des Ortes im Titel stammt aus der Epoche, wo die Kunstmalerin ihr Studio in Avenches, in der Nähe von Payerne im Kanton Waadt, installiert hatte und wo sie regelmässig zwischen den deutschen-französischen Sprachregionen reiste. Der Ort wurde zufällig gewählt, das Kunstwerk hätte gerade so gut «Anne in Lausanne» benannt werden können.

Das Ölbild auf Leinwand misst 60 cm hoch und 80 cm breit. Es hat einen 5,5 cm breiten Rahmen aus hartem Holz. Das Kunstwerk wurde 2006 fertig gemalt und wurde selten ausgestellt.

La création artistique, c’est comme vivre une relation d’amitié simple et vivante

Dans le travail artistique, tout comme dans la vie courante, j’aime comprendre les choses et les relier dans différents contextes. Mes activés d’artiste en arts visuels s’expriment à tous les niveaux de la réflexion, sans être conduits ou contraints par une élite: explorer et réfléchir sur un monde dans lequel l’homme échappe aux stéréotypes.
On me demande souvent ce qu’est „mon style“. Je trouve le sujet inintéressant. Une fois le style installé, il manque la flexibilité et l’ouverture aux nouvelles choses. Il endort ou paralyse le spectateur. Pour moi, créer de l’art, c’est comme vivre une relation d’amitié simple, profonde et vivante. Elle déclenche des émotions. Dans le processus créatif, je ne me concentre pas sur mes connaissances ou mes points de vue, pas même sur ma volonté. C’est une attitude qui s’installe, indépendante des tendances du marché de l’art.

La destruction, ou la peur, est le moteur de la transformation. En peinture, le pouvoir réside dans la conscience de cette destruction pour y faire face. Le passage de la transformation à la solution nécessite l’effort d’accepter le diffus, le désagréable, l’incomplet et l’ambigu. Dans ce processus de créativité, la recherche de solutions est au centre de l’action. La démarche est similaire à la gouvernance d’entreprise, ou mieux, à l’apprentissage des langues. La vraie créativité ne se limite pas à l’art, elle est transférable à tous les domaines. Le processus est déclencheur de changements. Dans un premier temps, ceux-ci mènent au chaos. Puis, en acceptant cet inconfort passager, les détails de la transformation deviennent plus significatifs et m’aident à trouver de nouvelles idées pour les techniques, les formes et les couleurs. Le processus de créativité est chaque fois différent. Parfois, il est plus lié aux couleurs qu’à la forme, à la consistance du matériel qu’au thème, à l’intuition qu’au résultat. Être créatif, c’est prendre la liberté de rendre l’impensable concevable. À cette fin, il est primordial de prendre en compte toute la palette d’idées, car elle sert de support informatif momentané.  Faire confiance à son intuition renforce le cheminement vers le résultat et le partage. Je pense que les langues ont été inventées dans ce même processus de créativité. En fait, c’est facile.

La collection d’œuvres reflète les différents thèmes et techniques que je traite: paysages, fleurs, portraits, thèmes de tous les jours et aussi des images abstraites comme «Il suffit de peu», craie à l’huile sur papier, 21 × 30 cm.

Kunstschaffen ist wie eine unkomplizierte und lebendige Freundschaft zu erleben

Mich interessiert es, Dinge zu verstehen und sie in verschiedenen Zusammenhängen miteinander zu verbinden. Eine Kunst, die sich auf allen Ebenen der Reflexion ausdrückt, ohne von einer Elite geleitet oder eingeschränkt zu werden. In meinem Kunstschaffen erforsche und reflektiere ich unsere Welt, in der sich der Mensch ausserhalb der Stereotype bewegt.

Oft werde ich gefragt, was „mein Stil“ sei. Das Thema finde ich uninteressant. Sobald sich ein Stil installiert, fehlt die Flexibilität und die Offenheit für Neues. Er versetzt den Betrachter in den Schlaf. Kunstschaffen ist für mich wie unkomplizierte und lebendige Freundschaft zu erleben. Sie löst Emotionen aus. Im kreativen Prozess fixiere ich mich nicht auf mein Wissen oder meine Ansichten, nicht einmal auf meinen Willen. Es ist eine Haltung, die sich einsetzt, unabhängig von Zeitströmungen und Kunstbetrieb. Zerstörung oder Angst, das ist der Motor der Transformation. In der Malerei liegt die Kraft im Bewusstsein dieser Zerstörung, um damit umzugehen. Der Übergang von der Transformation zur Lösung erfordert die Anstrengung, das Diffuse, Unangenehme, Unvollständige und Mehrdeutige zu akzeptieren. Bei dieser Gedankenarbeit mithilfe der Kreativität steht die Lösungssuche im Zentrum des Tuns. Dies ist ähnlich wie in der Unternehmensführung oder noch besser beim Erlernen von Sprachen. Denn echte Kreativität begrenzt sich nicht auf die Kunst, sie ist auf alle Bereiche übertragbar.

Bei meinen künstlerischen Aktivitäten helfen mir diese Zusammenhänge, neue Ideen für Techniken, Formen und Farben zu finden. Schöpferisch sein heisst, sich die Freiheit zu nehmen, das Undenkbare denkbar zu machen und dafür vielfältige Ideen ausprobieren. Ich denke, so sind auch die Sprachen erfunden worden. Eigentlich ist es einfach.

Die Sammlung der Werke, widerspiegelt die unterschiedlichen Themen und Techniken, mit denen ich mich auseinandersetze: Landschaften, Blumen, Porträts, alltägliche Themen und auch abstrakte Bilder wie „Il suffit de peu“, Ölkreide auf Papier, 21×30 cm.

 

INDIVIDUELLE KUNSTAUSSTELLUNG, EXPOSITION D’ART INDIVIDUELLE, 4900-LANGENTHAL BE-CH

Antoinette Vonlanthen, Kunstmalerin (Visarte) zeigt Zeichnungen und Bilder.
L’artiste en arts visuels montre des peintures et des dessins.

Alte Villa Leinenweberei
Bützbergstrasse 33
4900 Langenthal CH

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