ANTOINETTE VONLANTHEN
Artiste en arts visuels • Bützbergstrasse 33 • 4900 Langenthal • Tel. +41 62 922 23 45
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Kategorie: Private Kunstausstellung Langenthal (Bern)

Enfant

La pureté dans l’enfance ne serait qu’illusion? À travers le dessin, tout est possible. Le trait facile est réel, le regard est vivant. L’enfant parle à l’observatrice et à l’observateur. Il transmet une part de vérité propre à lui. Comme peintre, je me demande pourquoi il est nécessaire de faire la distinction entre illusion et réalité? Dans la vie courante, les moments magiques existent, le vécu est parfois si irréel que seul l’art donne une dimension perceptible de ce qui est.

Private Kunstausstellung – Antoinette Vonlanthen CH-4900 Langenthal (Bern)

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Adresse der Ausstellung:

Institut de Langue Française et d’Expression (ILFE)
Bützbergstraße 33
CH-4900 Langenthal

Langenthal ist bequem mit dem Zug oder mit dem Auto erreichbar. Vom Bahnhof SBB erreichen Sie die Bützbergstrasse 33 in nur 5-7 Minuten. Bei Unklarheiten rufen Sie an!

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La serveuse, technique mixte, 40×40 cm

Dans La serveuse, le fond sableux dégage une impression d’espace, de liberté, un déconditionnement total. Le contour du personnage lui redonne un profil sortant de l’ordinaire, une féminité nouvelle. Je recherche le contraste entre les formes, le mouvement, les matériaux et les couleurs pour y retrouver au final la simplicité et l’équilibre, le raisonnable, l’essentiel, le beau, le renoncement, la générosité.

Les systèmes, Arts visuels à Langenthal CH

Comprendre cette œuvre picturale demande une certaine autonomie: pouvoir interpréter en liberté et laisser libre cours à son émotion. La composition abstraite et ordrée soulève des questions dans un espace harmonieux. Le regard est guidé sur des formes et des couleurs concrètes: des zones limitées, des zones de transfert, des zones en premier et second plan. La couleur rose attire le regard, comme si l’imprévu, la sensibilité et la fragilité, étaient à prendre en considération lorsque les zones se chevauchent.

Au centre, le point rouge renvoie aux autres unités. Il est recouvert par des zones blanches et noires, comme un „tout ou rien“ dans une société agitée. Dans cette architecture, les lignes verticales servent de piliers solides et fiables. La diversité des couleurs dans une composition réduite d’unités, soulève les thèmes de notre propre système de pensée. Chaque chose trouve sa place sans qu’il y ait obligation de tout cerner au même moment.

 

Um diese Bildarbeit zu verstehen, bedarf es einer gewissen Autonomie: in Freiheit zu interpretieren und der Emotion freien Lauf zu lassen. Die abstrakte und geordnete Komposition wirft Fragen in einem harmonischen Raum auf. Der Blick wird von konkreten Formen und Farben geleitet: Begrenzte Flächen, Transferzonen, Zonen im Vordergrund und im Hintergrund. Die rosa Farbe fällt ins Auge, als ob das Unvorhergesehene, die Empfindlichkeit und die Zerbrechlichkeit bei Überlappung der Zonen berücksichtigt werden müssten. In der Mitte bezieht sich der rote Punkt auf die anderen Einheiten. Es ist bedeckt von weißen und schwarzen Bereichen, wie ein «Alles oder nichts» in einer ruhelosen Gesellschaft. In dieser Architektur dienen die vertikalen Linien als solide und zuverlässige Säulen. Die Vielfalt der Farben in einer reduzierten Komposition von Einheiten wirft die Themen unseres eigenen Denksystems auf. Alles findet seinen Platz, ohne dass alles gleichzeitig identifiziert werden muss.

 

Dinge verstehen und sie in verschiedenen Zusammenhängen miteinander verbinden.

Mich interessiert es, Dinge zu verstehen und sie in verschiedenen Zusammenhängen miteinander zu verbinden. Eine Kunst, die sich auf allen Ebenen der Reflexion ausdrückt, ohne von einer Elite geleitet oder eingeschränkt zu werden. In meinem Kunstschaffen erforsche und reflektiere ich unsere Welt, in der sich der Mensch ausserhalb der Stereotype bewegt.

Oft werde ich gefragt, was „mein Stil“ sei. Das Thema finde ich uninteressant. Sobald sich ein Stil installiert, fehlt die Flexibilität und die Offenheit für Neues. Er versetzt den Betrachter in den Schlaf. Kunstschaffen ist für mich wie unkomplizierte und lebendige Freundschaft zu erleben. Sie löst Emotionen aus. Im kreativen Prozess fixiere ich mich nicht auf mein Wissen oder meine Ansichten, nicht einmal auf meinen Willen. Es ist eine Haltung, die sich einsetzt, unabhängig von Zeitströmungen und Kunstbetrieb. Zerstörung oder Angst, das ist der Motor der Transformation. In der Malerei liegt die Kraft im Bewusstsein dieser Zerstörung, um damit umzugehen. Der Übergang von der Transformation zur Lösung erfordert die Anstrengung, das Diffuse, Unangenehme, Unvollständige und Mehrdeutige zu akzeptieren. Bei dieser Gedankenarbeit mithilfe der Kreativität steht die Lösungssuche im Zentrum des Tuns. Dies ist ähnlich wie in der Unternehmensführung oder noch besser beim Erlernen von Sprachen. Denn echte Kreativität begrenzt sich nicht auf die Kunst, sie ist auf alle Bereiche übertragbar.

Bei meinen künstlerischen Aktivitäten helfen mir diese Zusammenhänge, neue Ideen für Techniken, Formen und Farben zu finden. Schöpferisch sein heisst, sich die Freiheit zu nehmen, das Undenkbare denkbar zu machen und dafür vielfältige Ideen ausprobieren. Ich denke, so sind auch die Sprachen erfunden worden. Eigentlich ist es einfach.

Die Sammlung der Werke, widerspiegelt die unterschiedlichen Themen und Techniken, mit denen ich mich auseinandersetze: Landschaften, Blumen, Porträts, alltägliche Themen und auch abstrakte Bilder wie „Relier les choses dans différents contextes“, Acryl auf Papier, 21×30 cm.