ANTOINETTE VONLANTHEN
Artiste en arts visuels • Bützbergstrasse 33 • 4900 Langenthal • Tel. +41 62 922 23 45
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Schlagwort: Abstrakte Kunst Langenthal

Ligne rouge entrecoupée

L’œuvre incarne le parcours de l’existence, le système dans lequel l’homme cherche à jouir, le plus efficacement possible, de l’expression de ses pensées. La ligne rouge, telle une étoffe effilée à certains endroits, s’accommode à tous les temps, à tous les lieux, principalement à celui de la liberté, peinte sur un fond jaune. Une coupure représente la nécessité du changement, intervenant là où elle est le moins attendue.

Ce tableau nous rappelle que même dans la continuité, la séparation est inévitable. La mort, le drame, la mésentente, la différence nous accompagnent tout au long de la vie. Le fond bleu, dans la déchirure, y redonne la stabilité et l’harmonie, il s’agit d’en prendre conscience : rejet de la tyrannie, du mal, renoncement au pouvoir manipulateur, à la tromperie, recherche de l’essentiel, acceptation de la difficulté pour atteindre le sublime, retrouver l’énergie, courage de s’ouvrir à l’autre. Découvrir les vertus du travail, l’amour pour le langage, pour ses origines, les vertus civiques, cultiver les arts et les sciences, découvrir les talents, développer le goût pour la culture. La couleur noire, tout au long de la ligne rouge, confirme le désir de prospérité, principe vital de l’individu.

Dans les détails, l’uniformité est absente, dans l’ensemble de l’œuvre, elle est visible tout de suite.

Dinge verstehen und sie in verschiedenen Zusammenhängen miteinander verbinden.

Mich interessiert es, Dinge zu verstehen und sie in verschiedenen Zusammenhängen miteinander zu verbinden. Eine Kunst, die sich auf allen Ebenen der Reflexion ausdrückt, ohne von einer Elite geleitet oder eingeschränkt zu werden. In meinem Kunstschaffen erforsche und reflektiere ich unsere Welt, in der sich der Mensch ausserhalb der Stereotype bewegt.

Oft werde ich gefragt, was „mein Stil“ sei. Das Thema finde ich uninteressant. Sobald sich ein Stil installiert, fehlt die Flexibilität und die Offenheit für Neues. Er versetzt den Betrachter in den Schlaf. Kunstschaffen ist für mich wie unkomplizierte und lebendige Freundschaft zu erleben. Sie löst Emotionen aus. Im kreativen Prozess fixiere ich mich nicht auf mein Wissen oder meine Ansichten, nicht einmal auf meinen Willen. Es ist eine Haltung, die sich einsetzt, unabhängig von Zeitströmungen und Kunstbetrieb. Zerstörung oder Angst, das ist der Motor der Transformation. In der Malerei liegt die Kraft im Bewusstsein dieser Zerstörung, um damit umzugehen. Der Übergang von der Transformation zur Lösung erfordert die Anstrengung, das Diffuse, Unangenehme, Unvollständige und Mehrdeutige zu akzeptieren. Bei dieser Gedankenarbeit mithilfe der Kreativität steht die Lösungssuche im Zentrum des Tuns. Dies ist ähnlich wie in der Unternehmensführung oder noch besser beim Erlernen von Sprachen. Denn echte Kreativität begrenzt sich nicht auf die Kunst, sie ist auf alle Bereiche übertragbar.

Bei meinen künstlerischen Aktivitäten helfen mir diese Zusammenhänge, neue Ideen für Techniken, Formen und Farben zu finden. Schöpferisch sein heisst, sich die Freiheit zu nehmen, das Undenkbare denkbar zu machen und dafür vielfältige Ideen ausprobieren. Ich denke, so sind auch die Sprachen erfunden worden. Eigentlich ist es einfach.

Die Sammlung der Werke, widerspiegelt die unterschiedlichen Themen und Techniken, mit denen ich mich auseinandersetze: Landschaften, Blumen, Porträts, alltägliche Themen und auch abstrakte Bilder wie „Relier les choses dans différents contextes“, Acryl auf Papier, 21×30 cm.